SRH University
Symposium

Nightmare Symposium 3.0

Am 22. und 23. September 2026 diskutieren Expert:innen bei einem digitalen Symposium aktuelle Entwicklungen in der Albtraum-Forschung.


Kalendereintrag
Eine Person umarmt ein Kind auf einem Bett, während ein Teddybär daneben liegt. Das Kind wirkt nachdenklich.

Warum träumen wir von dem, was uns Angst macht?

Du rennst um dein Leben, wirst verfolgt oder stürzt plötzlich ins Bodenlose – und dann wachst du schweißgebadet auf. Albträume kennt fast jede:r. Für rund 13 Prozent der Deutschen gehören sie sogar mindestens einmal pro Woche zum Schlaf. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag von „Spektrum der Wissenschaft“ aus dem Jahr 2022.

Doch warum haben wir Albträume – und was steckt hinter ihnen? „Albträume können sehr belastend sein, besonders wenn sie häufig auftreten. Die Ursachen sind vielfältig: Stress und Ängste können ebenso eine Rolle spielen wie psychische Erkrankungen, beispielsweise posttraumatische Belastungsstörungen“, erklärt Jonas Mathes, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Psychologie an der SRH University.

Forschung, Austausch und neue Erkenntnisse

Was die Wissenschaft heute über Albträume weiß und welche Fragen noch offen sind, steht beim „Nightmare Symposium“ der SRH University im Mittelpunkt. Am 22. und 23. September 2026 kommen bereits zum dritten Mal Expert:innen aus verschiedenen Fachdisziplinen digital zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse, neue Perspektiven und Entwicklungen in der Albtraum-Forschung vorzustellen und zu diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkolleg:innen ebenso wie an alle, die sich für die wissenschaftliche Erforschung von Träumen und Albträumen interessieren. In Vorträgen präsentieren die Referent:innen ihre aktuellen Forschungsarbeiten und laden anschließend zum fachlichen Austausch ein.

Die Vorträge finden auf Englisch statt. In den jeweils einstündigen Zeitslots stehen verschiedene spannende Themen aus der Albtraum-Forschung zur Auswahl:

ag 1: Dienstag, 22. September 2026

15:00 – 16:00 Uhr

  • Nightmares Across Cultures: Sociocultural Perspectives in Nightmare Research
  • Rethinking Nightmare Classification: Evidence From Trauma Exposure, Distress, and Thematic Content Among Treatment-Seeking Youth
  • Sleep Loss and Combat Stress: Dreams, Nightmares, and Hallucinatory Experience

16:00 – 17:00 Uhr

  • Nightmares Are Associated With Distress and Poor Health-Related Quality of Life in Persistent Pain — A Red Flag for Clinicians
  • Beyond Neuroticism and Trauma? Negative Memory Activation and Nightmare Frequency
  • Nightmares in Mood Disorders: From Suicidal Risk to Therapeutic Interventions

17:00 – 18:00 Uhr

  • EEG Characteristics of Nightmares
  • Nightmare Coping Strategies and Their Association With Big Five Personality Traits

 

Tag 2: Mittwoch, 23. September 2026

15:00 – 16:00 Uhr

  • Chronic Nightmares and CBT
  • Treatment of Traumatic Nightmares: Toward Their Integration Into PTSD Clinical Practice Guidelines
  • RE-DREAM-VR: REscripting Disturbing DREams With Augmented Multi-Sensory Virtual Reality

16:00 – 17:00 Uhr

  • Efficacy of a Web Application as a Self-Help Intervention for Nightmares: A Randomized Controlled Trial
  • Nightmare Engineering: Current State and Future Directions in Nightmare Treatment

17:00 – 18:00 Uhr

  • Lucid Dream Control and Nightmare Treatment
  • Lucid Dreaming Treatment of a School Child’s Nightmare Disorder: A Retrospective Case Report

 

Das Symposium wird über Zoom durchgeführt. Interessierte können sich per E-Mail bei Jonas Mathes ([email protected]) anmelden.

Dr. Jonas Mathes

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in

Ein Mann mit einem Bart und lockigem Haar trägt einen grauen Blazer und ein weißes Hemd. Er lächelt freundlich in die Kamera.
Dr. Jonas Mathes

Akademischer Mitarbeiter, School of Psychology

Weitere Events

Das könnte dich auch interessieren