SRH University

Sanketh Mysore: „Wie viele Studenten in Indien habe ich mich aus finanziellen Gründen für Informatik entschieden – aber mein Blick war immer auf den Himmel gerichtet.“

Sanketh Mysore studierte an unserer Hochschule Informatik im Hauptfach und schloss sein Studium 2019 ab. Heute arbeitet er als Senior Software Developer bei SAP SE – und neben seiner beruflichen Laufbahn absolvierte er in Deutschland eine Ausbildung

Ein graduierter Student trägt eine Abschlussmütze und einen Umhang, lächelt in die Kamera und steht vor einem unscharfen Hintergrund.

Erzähl doch mal, was machst du gerade und wie sieht dein beruflicher Alltag aus?

Ich arbeite in einem Software-Team von SAP, das eines der ERP-Module entwickelt, die das Kerngeschäft von SAP bilden. Gemeinsam lösen wir als Team Probleme im Bereich der Auftragsabwicklung in der Lieferkette und entwickeln Funktionen, die Unternehmen dabei helfen, ihre Vertriebsprozesse mit dem Rest der Lieferkette zu integrieren.

Was macht deine Branche so spannend für dich?

Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, unser volles Potenzial auszuschöpfen und Einfluss darauf zu nehmen, wie effizient Unternehmen auf der ganzen Welt arbeiten.

Bewerbungsverfahren sind immer aufregend. Wie hast du diese Phase direkt nach dem Studium in Erinnerung? Gab es besondere Herausforderungen?

Ich war definitiv sehr nervös, einen Job zu finden. Es gibt viel Konkurrenz und man bekommt jeden Tag viele Absagen. Ich habe das Jobangebot in diesem Team angenommen, nicht weil es meine erste Wahl war, sondern weil es mir am schnellsten ein Visum garantieren würde. Aber es stellte sich heraus, dass die Stelle viel besser war, als ich gedacht hatte, und fünf Jahre später bin ich immer noch im selben Team.

Was konntest du aus deinem Studium mitnehmen, das in der Arbeitswelt hilfreich ist?

Während meines Studiums habe ich gelernt, dass es wirklich wichtig ist, sich die Hände schmutzig zu machen, früh zu scheitern, praktische Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen.

Was hat dein Studium an der SRH Hochschule Heidelberg besonders gemacht?

Natürlich meine Kommilitonen, aber auch all die kleinen Dinge, die das International Office für uns organisiert hat. In meinem ersten Semester habe ich vorgeschlagen, eine Radtour zu machen, um auf ein Anliegen aufmerksam zu machen, und zur Partneruniversität in Eindhoven zu radeln, was Betina unterstützt hat. Außerdem wurde ich für ein DAAD-Stipendium ausgewählt, wodurch ich mich für meine außerschulischen Aktivitäten anerkannt und geschätzt fühlte.