SRH University

Barrierefrei zum Studienerfolg

Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung – Deine Stärken im Fokus. Studierende mit körperlicher, psychischer oder seelischer Behinderung bzw. Beeinträchtigung sowie mit chronischer Erkrankung erhalten an der SRH University gezielte und verlässliche Unterstützung. Unser barrierefreies Studienangebot begleitet dich vom Studienstart bis zum erfolgreichen Berufseinstieg.

Eine junge Frau im Rollstuhl sitzt lächelnd in einer Bibliothek und hält Bücher in den Händen. Im Hintergrund sind Regale mit Büchern sichtbar.
Lernbehinderung wird durch verschiedene Faktoren wie ADHS, Dyslexie und Gedächtnis beeinflusst. Unterstützungs- und Bildungselemente sind ebenfalls dargestellt.

Unser Angebot für dein Studium

  • Beratung zu individuellen Unterstützungsmöglichkeiten während des Studiums
  • Information und Begleitung zu Nachteilsausgleichen bei Hochschulzulassung und Prüfungen in Zusammenarbeit mit den Prüfungsämtern
  • Beratung zum Bedarf barrierearmer Infrastrukturen
  • Hinweise zu Fördermöglichkeiten bei Pflege- und Assistenzleistungen oder beruflicher Rehabilitation
  • Berufliches Rehakonzept am Campus Heidelberg
Eine Person im Rollstuhl sitzt vor einem modernen Gebäude mit großen orangefarbenen Buchstaben, die das Wort "core" bilden.
Als Studierende mit Handicap stoße ich immer wieder auf Hindernisse. Doch an der SRH-University in Heidelberg finde ich die Freiheit, mich zu der Persönlichkeit weiterzubilden und zu entwickeln, zu der ich werden möchte. Freiheit beginnt nicht nur in der Architektur, sondern zeigt sich in einem interdisziplinären Studium, in inklusiven Bildungschancen und einer individuellen Unterstützung.
Maike-Martina Lochschmidt – Studierende Soziale Arbeit B.A. an der SRH University am Campus Heidelberg

Etwas Hintergrundwissen

Jeder Mensch hat Stärken – entscheidend ist, diese zu erkennen und zu fördern.
Rund 16 % der Studierenden an deutschen Hochschulen haben eine studienrelevante physische oder psychische Beeinträchtigung (22. Sozialerhebung des Deutschen Studierendenwerks, 2024).

Unsere SRH University begleitet seit vielen Jahren Studierende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Studienabschluss. Gegründet 1969 als „Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen“, fühlen wir uns dieser Tradition weiterhin verpflichtet. Unser Ziel ist klar: allen Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihr Studium erfolgreich zu gestalten und den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern.

Studieren mit einer physischen bzw. psychischen Beeinträchtigung oder einer chronischen Erkrankung bringt oftmals besondere Herausforderungen mit sich. Es stellen sich Fragen wie:

  • Welche Möglichkeiten habe ich in Prüfungen, wenn ich z.B. mehr Zeit oder ein Hilfsmittel benötige?
  • Wie kann ich Lehrveranstaltungen nachholen, wenn ich aufgrund meiner Beeinträchtigung z.B. einen längeren Klinikaufenthalt wahrnehmen muss?
  • Welche Hilfsmittel darf ich verwenden im Hochschulalltag? Wo kann ich diese beantragen?
  • Wie sind die räumlichen Bedingungen, wenn ein Rollstuhl notwendig ist oder eine Sehbeeinträchtigung vorliegt? ……
     

Inklusiv studieren an der SRH University bedeutet für uns:

  1. Bereits vor dem Studienbeginn setzen wir auf inklusive Angebote:Studieninfotage, Kooperationen z. B. mit der Stephen-Hawking-Schule und individuelle Beratung im Informations- und Bewerbungsprozess.
  2. Regelmäßiger Austausch mit unseren Studierenden hilft, bestehende Barrieren weiter abzubauen.
  3. Individuelle Beratung in allen Phasen des Studiums stellt sicher, dass Studierende bestmöglich begleitet werden.
  4. Durch Fort- und Weiterbildungen sensibilisieren wir Mitarbeitende und Studierende für eine inklusive Lehr- und Lernatmosphäre.

Es fällt nicht immer leicht, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Dahinter steht oft der Gedanke, sich keinen Vorteil verschaffen zu wollen. Ein Nachteilsausgleich ist jedoch kein Vorteil. Es geht vielmehr darum – wie im Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention verankert –, Menschen mit Beeinträchtigungen einen chancengerechten Zugang zur Hochschulbildung zu ermöglichen. Über einen Nachteilsausgleich wird immer auf Grundlage der individuellen und situationsbezogenen gesundheitlichen Gegebenheiten durch den Prüfungsausschuss entschieden. Dabei ist es wichtig zu verstehen, welche Maßnahmen einen angemessenen Ausgleich ermöglichen.

Die Prüfungsordnung gibt hierfür einen entsprechenden gesetzlichen Rahmen vor.

Nachteilsausgleiche können z. B. in Form von:

  • zeitlichen Verlängerungen
  • Zulassung technischer Hilfsmittel
  • Schreibassistenzen oder anderen bedarfsgerechten Maßnahmen gewährt werden.
Wir sind für dich da Komme gerne jederzeit auf uns zu, wenn du Unterstützung brauchst

Bereits vor Studienbeginn unterstützen wir individuell durch Beratung und Informationen zu passenden Angeboten. 

Hier findest du den Flyer

Kontaktiere uns gern