SRH University

Acts of Leadership: A Creative and Personal Exploration of Leadership as an Art through Shakespeare's Macbeth

In ihrer Masterarbeit erforscht Aurora Galli, wie Theater als Werkzeug für Führung dienen kann. Durch eine performative Auseinandersetzung mit Lady Macbeth zeigt sie Führung als Balance aus Ambition, Empathie, Präsenz und Selbstreflexion.

Eine Frau mit langen, lockigen Haaren und Schmuck steht im Wald und betrachtet ihre Hände. Sie trägt ein schwarzes Oberteil und einen Hut.

Die M.A.-Studierende des Studiengangs International Management „Creative Leadership“, Aurora Galli, untersuchte in ihrer Arbeit die Schnittstelle zwischen künstlerischem Ausdruck und Führung anhand eines performativen und reflektierenden Zugangs zu Shakespeares Macbeth. Die zentrale Frage lautete: Wie kann eine theatralische Aufführung als Werkzeug für Führungskompetenzen genutzt werden?

Künstlerische und kreative Forschungsansätze sind ein prägendes Element des M.A.-Programms International Management – Creative Leadership. In ihrer Masterarbeit betrachtete Aurora Führung als ästhetische und relationale Praxis und verband literarische Analyse mit verkörperter Performance. Inspiriert von Lady Macbeths kraftvollem Monolog „Unsex Me Here“ untersuchte sie, wie Ambition und Verletzlichkeit durch Körper, Stimme und Emotionen konstruiert werden – Dimensionen, die in klassischen Managementstudien oft übersehen werden.

Durch ihre praxisbasierte Forschung verwandelte Aurora Shakespeares Text in ein lebendiges Experiment. Beim Proben und Aufführen des Monologs in einer natürlichen Außenumgebung erforschte sie, wie Autorität und emotionale Sensibilität durch Bewegung und sinnliche Erfahrung entstehen. Der Prozess wurde in einem zehnminütigen Video dokumentiert, das Theorie, kreative Praxis und Selbstreflexion miteinander verwebt.

Ihre Ergebnisse zeigten Führung als performative Verhandlung – ein Gleichgewicht zwischen Antrieb und Empathie, Kontrolle und Offenheit. Indem sie in die Stimme Lady Macbeths eintauchte und zugleich ihre eigene Entwicklung als aufstrebende Führungskraft reflektierte, demonstrierte Aurora, wie die Künste als Medium für Leadership-Entwicklung dienen können.

Mit ihrem Projekt Acts of Leadership leistet sie einen Beitrag zu einer wachsenden Bewegung, die künstlerische Methoden in die Managementausbildung integriert, und zeigt, dass Führung – ähnlich wie Theater – ein Handwerk ist, das durch Präsenz und Vorstellungskraft kultiviert wird.

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