Die zertifizierte Fortbildung zum/zur Therapeut:in im Parkinson Netzwerk – Logopädie ermöglicht es Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Studium der Logopädie (oder verwandt, bitte gerne anfragen), Personen mit Parkinson-Krankheit kompetent im Netzwerk zu behandeln.
Alle Fakten auf einen Blick
Das lernen Sie
Der Umgang mit der Multisystemerkrankung Parkinson-Krankheit involviert neben den Erkrankten und deren Angehörigen zahlreiche unterschiedliche Fachexpert:innen. Im stationären Kontext arbeiten diese bereits eng abgestimmt miteinander. Länder wie die Niederlande und Kanada haben darüber hinaus bereits eindrucksvoll nachgewiesen, dass auch in der ambulanten Versorgung von Personen mit Parkinson-Krankheit ein flächendeckend agierendes, Betroffenen-zentriertes Netzwerk aller Involvierten enorme Verbesserungen mit sich bringt. Zum Beispiel verringert die Versorgung im Netzwerk Komplikationen um bis zu 50 %, erhöht die Zufriedenheit aller Beteiligten und führt zu weniger stationären Aufenthalten. Erfolgsgarant ist dabei neben einem spezifischen Behandlungsstandard die stetige Abstimmung aller Fachexpert:innen innerhalb eines Netzwerks. Im Mittelpunkt dieses Netzwerks steht als Hauptexpert:in, die Person mit Parkinson-Krankheit selbst.
Parkinson Netzwerke Deutschland (PND e. V.) knüpft an die internationalen Erfolge an und hat bereits zahlreiche Hilfsmittel und Standards für eine gelingende Zusammenarbeit in einem Parkinson-Netzwerk entwickelt.
Die zertifizierte Fortbildung zum/zur Therapeut:in im Parkinson-Netzwerk – Logopädie ermöglicht es Ihnen, nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums der Logopädie (oder eines verwandten Fachs), Personen mit Parkinson-Krankheit netzwerkbasiert zu behandeln. Sie lernen, Ihr eigenes Netzwerk rund um die Betroffenen aufzubauen, Behandlungen im Netzwerk stetig untereinander sowie aufeinander abzustimmen und nach einheitlichen, spezifischen Standards zu arbeiten. Die Fortbildung fußt auf dem aktuellen, wissenschaftlichen Stand zur Parkinson-Krankheit und richtet sich somit an Teilnehmer:innen mit großen als auch an solche mit geringen Vorkenntnissen, die die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen mitbringen.





