SRH University
Zukunft der Wirtschaftsbildung: Warum klassische BWL-Studiengänge überholt sind – und was die SRH University anders macht
Drei Personen stehen in einem modernen Büro. Eine Frau hält ein Blatt mit der Aufschrift "SWOT Management", während sie lächelt. Die anderen beiden Personen, ein Mann und eine Frau, betrachten ein Buch.

Die Wirtschaftswelt verändert sich rasant – doch viele BWL-Studiengänge stecken noch in alten Mustern fest. An der SRH University setzt man hingegen auf ein innovatives Konzept, das Studierende wirklich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet.

Die Grenzen traditioneller Wirtschaftsbildung

„Wer BWL studiert, landet oft in überfüllten Hörsälen und schreibt standardisierte Prüfungen, bei denen Auswendiglernen mehr zählt als echtes Verständnis. Individueller Kontakt zu den Dozierenden ist selten und praxisnahe Anwendungen bleiben oft außen vor. Ehrlich gesagt fühlt sich das an wie Unterricht aus einer anderen Zeit und das ist an vielen Unis im BWL-Studium noch völlig normal“, erzählt Katja Lieblang. Sie ist Studienberaterin am Campus Heidelberg der SRH University und hat selbst BWL studiert.

Besonders auffällig wird der Unterschied zwischen staatlichen und privaten Hochschulen: Während staatliche Unis oft auf Masse setzen – große Vorlesungsgruppen, verschulte Lehrpläne, wenig Flexibilität –, leiden viele Studierende unter genau diesen Bedingungen.

Private Hochschulen wie die SRH University gehen einen anderen Weg: Ein echtes Plus ist die individuelle Beratung – nicht nur beim Studienstart, sondern kontinuierlich während des gesamten Studiums. Kleine Gruppen mit maximal 35 Studierenden ermöglichen eine persönliche Betreuung. Regelmäßige Feedbackgespräche und individuelles Coaching sind Standard. Statt anonymen Massenveranstaltungen gibt es hier ein Studium auf Augenhöhe, das individuelle Stärken fördert.

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Neben klassischen Fördermöglichkeiten wie BAföG oder dem Deutschlandstipendium vergibt die SRH University auch eigene Vollstipendien – etwa für besonders engagierte oder leistungsstarke Bewerber:innen. Hier gilt: Persönlichkeit zählt.

Viele Studierende sehen die Kosten aber ohnehin als eine Investition, die sich langfristig auszahlt: Kleine Gruppen, intensive Betreuung und ein direkter Draht zu Dozierenden schaffen ein Lernumfeld, in dem sie fachlich und persönlich über sich hinauswachsen. Dazu kommen wertvolle Kontakte zu Unternehmenspartnern, die oft schon während des Studiums den Weg ins Berufsleben ebnen. Das Ergebnis: Absolvent:innen starten nicht nur gut vorbereitet, sondern auch mit einem starken Netzwerk in ihre Karriere.

Die Anforderungen an Nachwuchskräfte verändern sich: Künstliche Intelligenz, globale Vernetzung und nachhaltiges Wirtschaften verlangen neben unternehmerischem Denken völlig neue Kompetenzen. Unternehmen suchen keine Theoretiker:innen mehr, sondern kreative Problemlöser:innen mit Verantwortung und Weitblick. Genau darauf ist der BWL-Studiengang an der SRH University zugeschnitten.

Ob Marketing Management, Digital Business & E-Commerce, Immobilienwirtschaft, Sport- und Eventmanagement oder Restrukturierungs- und Sanierungsmanagement, Human Resource-, Supply Chain- und Automotive Management – durch flexible Vertiefungswahl können Studierende ihren eigenen Weg gehen. Praxisprojekte mit Unternehmen sind dabei kein Extra, sondern fester Bestandteil.

Der Alltag an der SRH University fühlt sich anders an – und das ist auch so gewollt: Präsenzunterricht in kleinen Gruppen, moderne Räume mit offenen Community-Spaces, Gruppenarbeiten, Workshops, Exkursionen. Die Seminare finden meist auf dem grünen Campus in Heidelberg statt. Dort gibt es nicht nur eine große Mensa, sondern auch ein Fitnessstudio, Wohnheime, eine Bibliothek – und das alles nur wenige Straßenbahnstationen von der Altstadt entfernt.

Für das Campusleben sorgen Events wie Sommerfeste, Drachenbootrennen oder Gaming-Guides – gerade für Studierende mit digitalen Schwerpunkten eine schöne Ergänzung.

Im Gespräch mit der Studienberatung der SRH University wird deutlich: Es geht nicht nur um Inhalte, sondern um Haltung.

„Wir wollen Studierende nicht nur mit Fachwissen ausstatten, sondern sie wirklich auf ihre spätere Rolle im Unternehmen vorbereiten – mit allen Entscheidungen, Herausforderungen und Verantwortungen, die dazugehören“, erklärt die Studienberaterin Katja Lieblang. „Deshalb stehen bei uns die individuellen Kompetenzen im Mittelpunkt – Zukunftskompetenzen wie vernetztes Denken, Persönlichkeitsentwicklung und unternehmerisches Handeln.“

Besonders stolz ist Katja Lieblang auf die enge Verbindung zur Praxis: „Unsere Studierenden arbeiten ab dem ersten Semester an echten Fällen. Wir haben Unternehmenspartner, die Projekte, Praktika und oft auch Jobangebote beisteuern.“

Das Studienkonzept ist bewusst flexibel gehalten: Drei Semester lang werden wirtschaftliche Grundlagen vermittelt, danach wählen die Studierenden eine Vertiefung. Auch hier stehen reale Herausforderungen im Mittelpunkt: Innovationsprojekte, Strategiekonzepte oder Digitalisierungsprozesse. Studiengangsleiter Prof. Dr. Ziad Bakhaya ergänzt: „Realitätsnahe Projekte sind fester Bestandteil unseres BWL-Studiums und ermöglichen Studierenden, ihr theoretisches Wissen direkt auf praxisrelevante Fragestellungen anzuwenden. Ein Beispiel dafür ist die Vertiefung Supply Chain Management, in dem wir mit dem führenden Landmaschinenhersteller John Deere zusammenarbeiten.“

Wer im Studium schon an die eigene Idee glaubt, findet an der SRH University nicht nur Raum, sondern auch echte Unterstützung: Das SRH Gründer-Institut begleitet Studierende seit über 15 Jahren auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit – mit Workshops, individueller Beratung, einem starken Netzwerk aus über 50 Partnerunternehmen und gezielter Hilfe bei der Finanzierung. Aktuell werden rund 40 Start-ups aktiv betreut.

„Unser Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer von Anfang an praxisnah zu begleiten – vom ersten Konzept bis zur Marktreife“, sagt Prof. Bernhard Küppers, Leiter des Instituts. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt der Erfolg: Über 250 Start-ups wurden bisher gefördert, mehrere davon mit dem renommierten EXIST-Gründungsstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz ausgezeichnet.

So wird unternehmerisches Denken nicht nur vermittelt, sondern aktiv gelebt – ganz im Sinne des CORE-Prinzips: raus aus der Theorie, rein in die Praxis. Kein Wunder also, dass Heidelberg im bundesweiten Ranking bei Gründungen pro Kopf ganz vorn liegt – auch dank der SRH.

Das CORE-Prinzip beschreibt ein einzigartiges Lehrmodell mit 5-Wochen-Blöcken, das sich auf Themenfokus, Kompetenzentwicklung und interaktive Lehrmethoden konzentriert. Es wurde 2018 mit dem Genius Loci-Preis ausgezeichnet.

Das CORE-Prinzip: Lernen mit Kopf und Herz

Das Herzstück des SRH-Konzepts ist das sogenannte CORE-Prinzip (Competence Oriented Research and Education). Es ermöglicht ein Studium, das nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern auch die persönliche Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt stellt.

Statt überladener Semester und nervenaufreibender Klausurenphasen gibt es kompakte 5-Wochen-Blöcke mit klaren Schwerpunkten. Prüfungsstress wird durch praxisnahe Formate ersetzt – Essays, kreative Projekte oder Planspiele fördern nachhaltiges Verstehen und lassen Raum für Reflexion. So entsteht ein Lernumfeld, in dem Studierende fachlich wachsen und gleichzeitig auf sich selbst achten können.

„Die Studierenden arbeiten in kleinen Gruppen, planen Marketingstrategien, simulieren Entscheidungen oder setzen echte Projekte um“, so Katja Lieblang. Prüfungsleistungen haben so einen klaren Bezug zur Praxis – und ergänzen die klassische Klausur.

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Frontalansicht Tower und Campusanlage der SRH Hochschule Heidelberg

BWL-Studium am Campus Heidelberg der SRH University auf einen Blick

Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit: 6 oder 7 Semester

Unterrichtssprache: Deutsch (englische Module möglich)

Besonderheit: CORE-Prinzip mit 5-Wochen-Modulen

Vertiefungen:

Voraussetzungen: Allgemeine Hochschulreife oder gleichwertiger Abschluss

Studiengebühren: 

  • Fast Track (6 Semester): 690 € / Monat
  • Experience Track (7 Semester): 650 € / Monat (verschiedene Finanzierungsmodelle verfügbar)
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