SRH University

The ecology of electronic music in Berlin

Im B.A. Creative Industries erhielten Studierende durch Gastvorträge von Branchenexpert:innen praxisnahe Einblicke in das Netzwerk, die Arbeitsweisen und die vielfältigen Berufsfelder der Berliner elektronischen Musikszene.

Eine lange Schlange von Menschen in schwarzer Kleidung steht hinter Absperrungen, um einen Veranstaltungsort zu betreten.

Yuko Asanuma, Sven von Thülen, Sam Barker und Mark Smith: Musikalische Innovation entsteht durch Klang – und den souveränen Umgang mit den richtigen Werkzeugen

Im B.A. Creative Industries Management können Studierende einen Schwerpunkt auf die Musikindustrie legen, wertvolle Kontakte knüpfen und direkt von erfahrenen Praktiker lernen. Im Seminar „The Ecology of Electronic Music in Berlin“, geleitet von Alex Samuels (Label-, Artist- und Projektmanager sowie Musikjournalist), gaben renommierte Gäste spannende Einblicke in die Berliner Szene der elektronischen Musik.

Den Auftakt machte Yuko Asanuma. Sie berichtete von ihrem Weg vom Musikjournalismus in Tokio zum Booking und Artist Management in Berlin. Dabei zeigte sie, wie eng Musikjournalismus, Booking, Management und Netzwerkpflege miteinander verbunden sind und wie wichtig es ist, das gesamte Berliner Musikökosystem – von Clubs über Medien bis hin zu internationalen Verbindungen – zu verstehen.

Sven von Thülen, DJ, Produzent und Autor des Buches Klang der Familie, sprach über den Wandel des Musikjournalismus. Während klassische Musikmedien zunehmend an Bedeutung verlieren, prägen heute soziale Netzwerke maßgeblich die Sichtbarkeit von Künstler. Anhand der Entwicklung der Berliner Medienlandschaft zeigte er, wie digitale Plattformen die Karrierewege von DJs und Produzent nachhaltig verändern.

Sam Barker, Resident-DJ im Berghain und Mitbegründer des Labels Leisure System, richtete den Blick auf den kreativen Produktionsprozess. Er erläuterte das Zusammenspiel von Technologie und Kreativität und machte deutlich, dass musikalische Innovation nicht nur durch neue Ideen entsteht, sondern ebenso durch den professionellen Umgang mit modernen Produktionswerkzeugen.

Zum Abschluss gab Mark Smith, der auch unter dem Künstlernamen Klon Dump produziert, Einblicke in seine vielseitige Arbeit als ehemaliger Tech-Editor bei Resident Advisor, Produzent und Mastering Engineer. Er zeigte auf, wie sich seine unterschiedlichen Tätigkeiten gegenseitig bereichern, warnte jedoch zugleich davor, sich während eines Release-Zyklus zu sehr von Presse- und Social-Media-Aktivitäten ablenken zu lassen.

Gemeinsam zeichneten die Gastreferenten ein facettenreiches Bild der Berliner elektronischen Musikszene und verdeutlichten, wie eng kreative, technische und wirtschaftliche Aspekte der Musikindustrie miteinander verknüpft sind.

Projektteam

Alex J. Samuels

Eine Person mit einem Koffer geht auf einem beleuchteten Weg, umgeben von Bäumen und anderen Menschen, in der Nacht.
SRH University of Applied Sciences
Weitere Studiengänge

Das könnte etwas für dich sein