
Die private Hochschule schärft ihre Strategie nach und setzt statt auf überregionale Expansion künftig noch stärker auf qualitatives Wachstum an Kernstandorten.
Die private Hochschule schärft ihre Strategie nach und setzt statt auf überregionale Expansion künftig noch stärker auf qualitatives Wachstum an Kernstandorten.

Die SRH University, Präsenzhochschule der SRH, Deutschlands größter gemeinnütziger Stiftung für Bildung und Gesundheit, richtet sich neu aus. Stark veränderten äußeren und inneren Herausforderungen begegnet die Hochschule aktiv mit einer angepassten Wachstumsstrategie für die Zukunft.
„In den vergangenen Jahren lag der Fokus der SRH University klar auf Expansion durch Eröffnung zusätzlicher Standorte – dies hat die SRH University zu einem der größten Anbieter für private Hochschulbildung in Deutschland gemacht“, so Stefan Bolle, Geschäftsführer der SRH University. „Wir sind so auf knapp 11.000 Studierende angewachsen. Auf dieser Basis benötigen wir nun ein Konstrukt, das Studierenden weiterhin ein erstklassiges Studienerlebnis bietet und gleichzeitig nachhaltig wirtschaftlich tragfähig und stabil ist.“
Deutlich veränderte Anforderungen an die Studiengänge, unter anderem durch die KI-Technologie, die geopolitische Lage, zugleich ein harter Wettbewerb mit gebührenfreien staatlichen Hochschulen sowie verschärfte Visa-Anforderungen für internationale Studierende sind nur einige Beispiele, die eine Anpassung der strategischen Ausrichtung notwendig machen. Deshalb wird sich die SRH University vom bisherigen Expansionskurs verabschieden und sich künftig noch stärker auf Wachstum mit hoher Qualität konzentrieren.
„Wir bündeln unsere Kräfte dort, wo wir am meisten leisten können und was unseren Studierenden den größten Mehrwert bietet: in guter Lehre, starker Betreuung und zukunftsfähigen Studienangeboten“, so Stefan Bolle.
Um dies zu erreichen, wird die SRH University
„Wir sind ambitioniert, wollen im Sinne unserer Studierenden auch weiterhin wachsen, müssen aber wirtschaftlich tragfähig sein. Das erfordert, seine eigene Strategie kritisch zu hinterfragen und zum gegebenen Zeitpunkt leider notwendige, sinnhafte Anpassungen vorzunehmen“, so Stefan Bolle abschließend.
Die übrigen Hochschuleinrichtungen der SRH sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.