

Darum geht's:
Im Rahmen einer Exkursion begleiteten Studierende des Bachelor-Studiengangs Internationales Tourismus- und Eventmanagement aus Berlin und Dresden einen besonderen Praxistest zum Thema Barrierefreiheit. Als Teil der Prüfungsleistung erkundeten sie die Strecke von der Dresdner Neustadt bis zur Frauenkirche mit Rollstühlen. Dabei saß jeweils eine Person im Rollstuhl, während die andere schob. Ziel war es, die Route aus der Perspektive von Rollstuhlnutzenden zu erleben, Hindernisse im öffentlichen Raum zu erkennen und auf das Verhalten sowie die Reaktionen von Passant:innen zu achten. ♿️
Auf dem Weg wurden verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit sichtbar – von Bordsteinen und Pflastersteinen bis hin zu Engstellen und der allgemeinen Zugänglichkeit öffentlicher Bereiche. Gleichzeitig bot die Exkursion interessante Einblicke in den Umgang anderer Menschen mit Personen im Rollstuhl.

Anschließend besuchte die Gruppe das Verkehrsmuseum Dresden. Auch dort lag der Fokus auf der Frage, wie barrierefrei die Ausstellung gestaltet ist und wie gut die einzelnen Installationen aus der Sitzperspektive eines Rollstuhlfahrers wahrgenommen werden können. Dabei wurde deutlich, dass die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit von Exponaten einen wichtigen Beitrag zur Teilhabe leisten.
Besonders spannend war es, die Stadt aus einer völlig anderen Perspektive kennenzulernen und die Herausforderungen sowie Chancen der Barrierefreiheit direkt mitzuerleben.