SRH University
Ein junger Mann in einem weißen Laborkittel sitzt in einem Klassenzimmer mit einem anatomischen Modell im Hintergrund.

Zwischen Hörsaal und Ozean: Clemens berichtet aus Australien

Lesedauer: 6 Min.
verfasst von Marie-Luise Unteutsch

Darum geht's im Interview:

  • Auslandssemester in Australien stärkt fachlich und persönlich
  • Modernes Studium mit VR, KI und viel Praxisbezug
  • Gold Coast begeistert mit Natur, Reisen und Lebensqualität

Ein Auslandssemester kann eine wertvolle Ergänzung zum Studium sein – auch in der Abschlussphase. Clemens Wiese studiert im 7. Semester Physiotherapie am Campus Leverkusen der SRH University und verbringt aktuell ein Auslandssemester an der Gold Coast in Queensland, Australien.

Neben den Lehrveranstaltungen an der Southern Cross University arbeitet er dort auch an seiner Bachelorarbeit. Welche Erfahrungen er mitnimmt, hat er uns erzählt. ✨

 

Warum hast du dich für einen Auslandsaufenthalt während deines Studiums entschieden? Weshalb fiel die Wahl auf Australien?

Clemens: Ich habe mich aus mehreren Gründen für einen Auslandsaufenthalt entschieden. Zum einen ist der Gesundheitsbereich, in den ja auch die Physiotherapie fällt, ein Bereich, der global gesehen sehr unterschiedliche Standards, Herangehensweisen und Entwicklungsstufen aufweist. Australien ist meiner Meinung nach im Bereich der Physiotherapie sehr weit entwickelt. Hier für ein halbes Jahr Einblicke in das Physiotherapie-Studium zu bekommen, ist eine extreme Bereicherung.

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Punkt ist, dass durch das englischsprachige Studium internationaler Austausch in der späteren Berufslaufbahn unkomplizierter ist.

Und zuletzt muss man definitiv auf das gute Wetter und die wunderschöne Natur hinweisen.

Blick auf eine malerische Küstenlandschaft mit türkisfarbenem Wasser, weißen Sandstränden und grüner Vegetation im Vordergrund.

Wie hast du dich auf deinen Auslandsaufenthalt vorbereitet?

Clemens: Wesentliche Punkte der Vorbereitung waren das Beantragen des Visums, die Wohnungssuche vor Ort, Impfungen und die Auseinandersetzung mit dem australischen Uni-System. Des Weiteren fand auch ein reger Austausch mit der Gastuniversität statt, was den Start definitiv erleichtert hat. Großen Dank muss ich erneut an Julia König aussprechen, die mir jederzeit zur Seite gestanden hat.

Wie ist das Physiotherapie-Studium in Australien aufgebaut? Welche Unterschiede gibt es im Vergleich zu Deutschland?

Clemens: Das Studiensystem in Australien ist ein komplett anderes als das in Deutschland. Es gibt nicht Sommer- und Wintersemester, sondern sechs einzelne Terms, die jeweils sechs Wochen lang gehen. In diesen sechs Wochen hat man im Verlauf zwei bis fünf Prüfungen, die alle zur Gesamtnote beitragen.

Um ein Studium abzuschließen, muss man verschiedene Fächer absolviert und bestanden haben. In diesen Fächern sind Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen gemischt, etwa aus der Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie oder Medizin.

Der gesamte Studienalltag ist äußerst modern und geprägt von Virtual Reality, künstlicher Intelligenz, praktischem Arbeiten im Labor sowie verschiedensten Unterrichtsmethoden. Schon zu Beginn eines Studiums hat man viele praxisnahe Inhalte. Im weiteren Verlauf gibt es dann auch Praktika in allen verschiedenen Fachrichtungen.

Ein Student mit einer VR-Brille steht vor einem Bildschirm, der eine medizinische Demonstration mit mehreren Personen zeigt.

Wie sieht dein Studien- und Lebensalltag in Australien aus?

Clemens: Der Studienalltag ist sehr angenehm, man hat in der Regel eine Online- und eine Präsenz-Vorlesung pro Woche und durch die regelmäßigen Prüfungen bleibt man dauerhaft in einem guten Lernflow.

Der Lebensalltag an der Gold Coast ist ebenfalls ein sehr besonderer! Die Mischung aus gutem Wetter, wunderbarer Natur und sehr freundlichen Menschen macht das Leben hier extrem wertvoll.

Gab es einen Moment oder eine Erfahrung, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Clemens: Durch die Pausen, die man zwischen den Terms hat, kann man in Australien reisen und dieses wunderbare Land erleben. Ich habe schon ein paar Reisen unternommen und der White Heaven Beach (von vielen als schönster Strand der Welt bezeichnet) war ein sehr schönes Erlebnis.

Ich würde jedem, der die Chance hat, empfehlen, ein Auslandssemester zu machen. Die Eindrücke, die man gewinnt, sind nicht nur eine Bereicherung fürs Studium, sondern fürs Leben.
Clemens Wiese

Autorin

Marie-Luise Unteutsch

Marketing & Communications Manager

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