SRH University
Sechs Personen stehen in einem Raum und halten Zertifikate. Eine Person hält ein kleines Modellfahrzeug.

Gemeinsam Zukunft gestalten: Erasmus+ in Heidelberg

Lesedauer: 7 Min.
verfasst von Marie-Luise Unteutsch

Darum geht’s:

  • Erasmus+ Blended Intensive Programme am SRH Campus Heidelberg
  • Mehr als 40 Teilnehmende aus acht europäischen Hochschulen
  • Praxisnahe KI, Robotik und internationale Zusammenarbeit 

Autonome Roboter programmieren, internationale Teams kennenlernen und gemeinsam in wenigen Tagen funktionierende Prototypen entwickeln: Mehr als 40 Studierende und Lehrende aus acht europäischen Hochschulen trafen sich dafür am SRH University Campus Heidelberg. Anlass war ein Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP), das virtuelle Zusammenarbeit mit einer kurzen gemeinsamen Präsenzphase verbindet. Studierende sowie Lehrende verschiedener europäischer Hochschulen können so gemeinsam an praxisorientierten Projekten arbeiten. Dabei werden sowohl fachliche als auch interkulturelle Kompetenzen gefördert.

Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz erleben

Das Programm „Visual Perception to Action: LLM-Guided Systems with Real-Time Computer Vision“ wurde fachlich von Prof. Dr. Swati Chandna, Studiengangsleiterin des M.Sc. Applied Data Science and Artificial Intelligence, geleitet und organisiert. 

Mehr als 40 Studierende und Lehrende von acht europäischen Hochschulen kamen zusammen, um gemeinsam an einem der spannendsten Anwendungsfelder der Künstlichen Intelligenz zu arbeiten. Zu den teilnehmenden Hochschulen gehörten neben der SRH University: 

  • University of Applied Sciences St. Pölten (Österreich) 
  • Breda University of Applied Sciences (Niederlande) 
  • Metropolia University of Applied Sciences (Finnland) 
  • Østfold University College (Norwegen) 
  • Politehnica University Timișoara (Rumänien) 
  • Ss. Cyril and Methodius University in Skopje (Nordmazedonien) 
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 

Von der Theorie zum autonomen Roboterfahrzeug

In internationalen und interdisziplinären Teams entwickelten, programmierten und testeten die Teilnehmenden autonome Roboterfahrzeuge. Mithilfe von Kameras und Sensoren konnten diese ihre Umgebung wahrnehmen, visuelle Informationen mit modernen KI-Methoden interpretieren und intelligente Fahrentscheidungen in Echtzeit treffen. 

Sechs Roboterfahrzeuge stehen auf einem Tisch in einem modernen Raum mit Computerarbeitsplätzen im Hintergrund.

Innerhalb weniger Tage setzten die Studierenden theoretische Konzepte in voll funktionsfähige Prototypen um. Dabei stellten sie technisches Können, Kreativität, Durchhaltevermögen und ausgeprägte Teamfähigkeit unter Beweis. 

Zu den behandelten Themen gehörten unter anderem: 

  • Computer Vision 
  • Large Language Models (LLMs) 
  • Robotik 
  • Embedded AI 
  • Autonome Systeme 

Durch den praxisorientierten und projektbasierten Ansatz vertieften die Teilnehmenden nicht nur ihre technischen Kenntnisse, sondern stärkten zugleich ihre Kommunikations-, Team-, Führungs- und Problemlösungskompetenzen in einem internationalen Umfeld. 

Europäische Zusammenarbeit mit nachhaltiger Wirkung

Das Programm war weit mehr als eine technische Herausforderung. Studierende und Lehrende tauschten sich über Fach- und Ländergrenzen hinweg aus, lernten voneinander und knüpften wertvolle berufliche Kontakte sowie persönliche Freundschaften, die über das Programm hinaus Bestand haben werden. 

Gruppensfoto von Mitarbeitern vor einem großen, orangefarbenen Schriftzug "core" in einem modernen, hellen Gebäude.

Bereits jetzt hat das Erasmus+ Blended Intensive Programme nachhaltige Impulse gesetzt. Gemeinsam mit den Partnerhochschulen wird über den Ausbau der Studierendenmobilität, neue gemeinsame Forschungsinitiativen, weitere Erasmus+-Programme, kollaborative Lehrformate sowie industrienahe Innovationsprojekte gesprochen. 

Was als einwöchiges Intensivprogramm begann, bildet die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Innovation.

Gemeinsam zum Erfolg

Der Erfolg des Programms ist dem großen Engagement der beteiligten Lehrenden, internationalen Partnerhochschulen und studentischen Hilfskräfte zu verdanken. Mit ihrer Unterstützung konnten Workshops, Laborphasen, Projektarbeiten und das Rahmenprogramm während der gesamten Woche erfolgreich umgesetzt werden. 

Das Erasmus+ BIP der SRH University zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert es bietet, talentierte Studierende und Wissenschaftler:innen aus ganz Europa zusammenzubringen, um reale Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz durch Innovation, Zusammenarbeit und praxisnahes Lernen zu lösen.  

Gleichzeitig unterstreicht das Programm das Engagement der SRH University für eine international vernetzte und zukunftsorientierte Lehre, die Absolvent:innen optimal auf die sich rasant entwickelnde Welt der Künstlichen Intelligenz vorbereitet.

Autorin

Marie-Luise Unteutsch

Marketing & Communications Manager

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