

Darum geht’s:
Wie entstehen aus Ideen konkrete Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen? Dieser Frage widmeten sich Studierende aus den Studiengängen Applied Data Science and Artificial Intelligence (M.Sc.) sowie Digital Health – Data Analytics (M.Sc.) Ende Mai 2026 beim internationalen Summer Launchpad Program am Kolegji Heimerer in Pristina (Kosovo). Das praxisorientierte Programm in Zusammenarbeit mit HiSpace und Startup Wise Guys brachte unter dem Motto „Reshaping health and wellbeing through AI & Innovation“ junge Talente aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam innovative Konzepte in den Bereichen Gesundheit, soziales Wohlbefinden und digitale Innovation zu entwickeln.
Für die Studierenden der SRH University wurde die Teilnahme zu einem besonderen Erfolg: Sie konnten die Jury mit ihren kreativen und vielversprechenden Lösungsansätzen überzeugen und sich so die ersten drei Plätze sichern.
Das Summer Launchpad Program wurde als Einstieg in die Welt des Unternehmertums konzipiert und verbindet theoretische Grundlagen mit intensiver praktischer Anwendung. Im Mittelpunkt standen interaktive Workshops, Mentoring-Sessions sowie ein mehrtägiger Hackathon, bei dem die Teilnehmenden ihre Ideen unter realistischen Bedingungen weiterentwickelten.
Während der Programmwoche arbeiteten die Teams daran,
Begleitet wurden sie dabei von erfahrenen Gründer:innen, Investor:innen sowie Expert:innen aus der internationalen Startup-Szene.
Den Höhepunkt des Programms bildete der sogenannte Demo Day. Hier präsentierten die Teams ihre entwickelten Konzepte einer Jury und einem Fachpublikum. Bewertet wurden insbesondere Innovationsgrad, Umsetzbarkeit und gesellschaftlicher Mehrwert der Projekte.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die ersten drei Plätze gingen an Teams der SRH University, wobei das Gewinner-Team zu einem Hackathon im kommenden April eingeladen wurde.


Neben der Projektarbeit bot das Programm die Möglichkeit, die Innovations- und Startup-Szene des Kosovo kennenzulernen. Besuche bei Innovationszentren und Technologieeinrichtungen wie z. B. dem Innovative Centre Kosovo oder dem Prishtina Tech Park ermöglichten den Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die regionale Gründerszene und den Austausch mit Akteur:innen vor Ort.
Besonders wertvoll war dabei die internationale Zusammenarbeit. Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und kultureller Hintergründe arbeiteten gemeinsam an Lösungen, tauschten Perspektiven aus und knüpften neue Kontakte.
Mit dem Abschluss des Wettbewerbs endet die Entwicklung der Projekte nicht. Für die ausgezeichneten Teams eröffnet ein Follow-up Incubation Program die Möglichkeit, ihre Ideen weiterzuentwickeln und professionell begleiten zu lassen.
Ziel des Programms ist es, vielversprechende Konzepte bei der weiteren Ausarbeitung, Validierung und möglichen Umsetzung zu unterstützen. Damit erhalten die Teilnehmenden die Chance, ihre Projekte über den Wettbewerb hinaus voranzubringen und deren Potenzial weiter auszuschöpfen.
Der Erfolg im Kosovo zeigt eindrucksvoll, wie praxisorientiertes Lernen, internationale Zusammenarbeit und unternehmerisches Denken zusammenwirken können. Gleichzeitig unterstreicht er das Engagement und die Innovationskraft unserer Studierenden, die sich auch auf internationaler Bühne erfolgreich behaupten.